Unsere Veranstaltungen: Momente der Begegnung

Willkommen auf unserer Veranstaltungsseite, wo wir die besonderen Momente des RomnoPowerClubs teilen. Erfahren Sie mehr über unsere vergangenen Treffen und was sie so einzigartig macht.

Ein besonderer Austausch in Darmstadt

Am 03.07.2026 bis zum 05.07.2026 reiste der RomnoPowerClub nach Darmstadt für einen bedeutsamen Austausch mit Fatima Stieb und Rinaldo Strauß vom Landesverband Hessen. Es war eine Veranstaltung voller tiefgreifender Gespräche und neuer Erkenntnisse.

Filme, Fragen und viel Austausch

Während des Treffens wurde ein aufschlussreicher Film gezeigt, der zu regen Diskussionen und vielen Fragen führte. Die Teilnehmer tauschten sich intensiv über die Ausgrenzung von Sinti und Roma aus und konnten durch einen weiteren Film erkennen, dass verbreitete Vorurteile nicht der Wahrheit entsprechen.

Erinnerungsspaziergang durch Darmstadt 

Bei dem Erinnerungsspaziergang sind die Jugendlichen durch Darmstadt geführt worden. Es wurde über die Geschichte der Sinti und Roma erzählt, die dort wohnten und wohnen. Zudem haben sie Details über die Lebensgeschichte von Romani Rose erfahren, dessen Familie dort ein Kino betrieb.

Treffen in Berlin 

Am 2. August traf sich der RomnoPowerClub in Berlin. Das Datum erinnert an den Völkermord an den Sinti und Roma, da in der darauffolgenden Nacht des Jahres 1944 die letzten 4.300 Menschen in Auschwitz ermordet wurden.

Versammlung 

Die Jugendlichen versammelten sich in Berlin am Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Dort wurden mehrere Kurzfilme über die Verfolgung von Sinti und Roma und Auschwitz gezeigt. Anschließend wurden Fragen gestellt und ausführlich über die Filme sowie eigene Erfahrungen ausgetauscht.

Gespräch mit Zeitzeuge Robert E.

Als Fünfjähriger wurde Robert E. mit seiner Familie in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Er überlebte den Terror und das KZ Bergen-Belsen, verlor dort jedoch seinen Vater und drei Geschwister. Nach Jahrzehnten des Schweigens teilt er heute seine bewegende Lebensgeschichte als Zeitzeuge, um die Erinnerung an den Völkermord an den Sinti und Roma wachzuhalten. „Eigentlich habe ich gar nicht überlebt“, sagt er, „ich bin nur irgendwie durchgekommen.“

Sissy Meinhardt

Als Kind war Sissy Meinhardt voller Fragen über das Schicksal ihrer Familie. Doch niemand konnte oder wollte ihr antworten. Der Schmerz über die erlittene Verfolgung saß bei den Überlebenden einfach zu tief. Heute bricht sie dieses schmerzhafte Schweigen der älteren Generation und erzählte ihre Familiengeschichte.

Ein bewegendes Wiedersehen: Gina Schwarzberg und Petra Rosenberg

Ein besonderer Moment der Verbundenheit war das Treffen zwischen der Sängerin Gina Schwarzberg und Petra Rosenberg. Wie bereits im vergangenen Jahr kam es am Rande der Gedenkveranstaltung zu einem tiefen Austausch und einer sehr herzlichen Begegnung. Das Zusammentreffen der beiden Frauen verdeutlichte eindringlich, wie die Erinnerungskultur Brücken zwischen den Generationen schlägt und die Gemeinschaft stärkt.